Magical Mettermich Mystery Tour

Vor einigen Tagen wurde der Geocache “Magical Mettermich Mystery Tour” unweit von Bad Brückenau veröffentlicht. Da dieser Cache eine 3 km lange Wanderung über die urige, als Rhönberg natürlich basaltische Mettermich beinhaltet, sei er hier empfohlen (nur nachwanderbar für Geocacher; alle anderen können zumindest die Beschreibung lesen). .

Die Tour hat es trotz ihrer Kürze in sich, da sie auf z.T. extrem ruppigen Pfaden verläuft.

Vom Judenfriedhof Altengronau zum Langen Markstein

Einer der geheimnisvollsten Plätze der weiteren Bergwinkel-Region ist der jüdische Friedhof über Altengronau. Er diente einer Reihe jüdischer Gemeinden aus einem Umkreis von gut 25 km  als Begräbnisstätte und versammelt fast 1.500 Grabsteine aus der Zeit zwischen 1691 und 1937
(Einzelheiten s. Ernst Müller-Marschhausen: Der Judenfriedhof in Altengronau | alemannia-judaica.de).

Foto: Dr. Volker Stille
Foto: Dr. Volker Stille

Der vom Friedhof steil ins Sinntal hinabführende Weg war das “Judenpflaster”, auf dem der Wagen mit dem Verstorbenen von einem Pferdegespann hier heraufgezogen wurde. Einige der buckligen Sandsteine Continue reading

Vom Acisbrunnen zur Rimbachfarm

150629 - Bergweiher - Bella Balli verloren (Werner)Wer sich den rechten Appetit für eine zünftige Einkehr erarbeiten will, sollte es einmal mit dieser 18 km-Tour versuchen! Drei spürbare Anstiege sprechen allerdings dafür, dass dies kein Tour für Anfänger ist.

Vom Acisbrunnen (unweit des Schlüchterner Bahnhofs) geht es über Albrechtshütte und Ohlwarte auf teils verschwiegenen Pfaden ins Steinaubachtal. Vorbei an der  Teufelshöhle erreichen wir den Bergweiher, den ersten natürlichen Rastplatz.

18 km
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Vom Staatsbad Brückenau über den Fondsberg auf den Dreistelz

Die Parklandschaft unterhalb des Dreistelz

In zehn Tagen will ich den Harz weiter erkunden – doch die Kondition hat im Winter spürbar gelitten. Als Trainings-Brocken bietet sich in der Nähe der Dreistelz bei Brückenau an. Mit dem vorgeschalteten Fondsberg kommen gut 600 Höhenmeter zusammen, die einen hübschen Test abgeben dürften…

Start im Staatsbad Brückenau gegen 14.45 Uhr. Das Wetter ist herrlich: Cumulus-Schiffe ziehen über den blauen Himmel, die Temperatur ist unter 20° C gefallen – fast Septemberwetter. Über den Fondsberg geht es ganz locker durch den Frühlingswald mit seiner hell blühenden Krautschicht.

14,2 km
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Zu den Hohensteinklippen im Steinaubachtal

Diese gut 6 km lange Tour führt zu einer erstaunlich wenig bekannten Muschelkalkwand des Bergwinkels. Selbst in den beiden Nachbardörfern gibt es Leute, die zwar in der Umgebung spazieren gehen, aber die Hohensteinklippen nicht kennen! Das mag daran liegen, daß sie unmittalbar vom Ufer des Steinaubachs aufragen und nur aus der Nähe richtig zu bewundern sind, wenn man den Bach quert. Das ist über eine Konstruktion möglich, die hier nicht verraten sei und besonders Kindern Spaß machen dürfte.

6,4 km
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Brandensteiner Abenteuerrunde

Der Titel dieser Tour mag Erwartungen wecken, die zu Beginn überhaupt nicht erfüllt werden: Es geht nämlich erstmal knapp 2 km auf einem stillen Hangweg entlang (vom Parkplatz weg dicht unterhalb der asphaltierten Forststraße). Aber dann: Der Weg verengt sich zu einem zwar kurzen, aber durchaus kniffligen Pfad, der bei feuchter Witterung Leuten mit falschem Schuhwerk Probleme bereiten könnte. Ich sah da schon einen Freund den Hang runtersegeln….

6,8 km
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Über Hexentanzplatz & Teufelskeller aufs Breitefeld

Das ist mein absoluter Lieblingsaufstieg aufs Breitefeld, einem Teil des Landrückens zwischen Rhön und Vogelsberg. Start der 5-km-Rundtour ist kurz hinter dem Elmer Zementwerk. Auf sehr verschwiegenen Pfaden geht es zum “Hexentanzplatz” hinauf  und dann durch den nahen “Teufelskeller” (beides meine Bezeichnungen) aufs Breitefeld.

4,6 km

Selbst wenn es dort oben an einem schönen Tag von Spaziergängern wimmelt: Wir wandern im verborgenen zwischen Hecken auf einem alten “Geheimpfad” dahin, bevor es teils wild durch den Wald und schließlich durch ein parkartiges Seitental zurück zum Startpunkt geht.

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Der Bergwinkel: Schlüchtern – Steinau – Sinntal

Schneewanderung zum Knusperknäuschen

verschneiter Weg hinterm KnusperknäuschenÜberraschung am Morgen: Geschlossene Schneedecke draußen plus Sonnenschein. Aufbruch am Nachmittag vom Parkplatz über dem Rohrbachtal an der Straße vom Bellinger Kreuz nach Marjoß. Ein ziemlich schnurgerader Anstieg führt auf die  gestreckte Kammhöhe von Hainberg und Dischenstein (heute meist “Dicker Stein). Der Schnee ist viel tiefer als erwartet, rund 12 cm, und, er bleibt hier oben anders als im Kinzigtal an Stämmen und auf Ästen liegen, so daß der Wald in magischem Weiß prangt. Die Langlaufski wären heute wohl die bessere Wahl gewesen.
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Winterwanderung von Marjoß auf den Stacken

Auch ein trüber Wintertag kann zu einer reizvollen Wanderung motivieren – zum Beispiel auf den Stacken. Eigentlich ist das eher eine Frühjahrstour, aber Hundebesitzer wie ich sind täglich unterwegs, und heute sollte es ein etwas längerer Gang werden, weil meine vierbeinige Begleiterin beim gestrigen Sauwetter etwas zu kurz gekommen ist.

SAMSUNGAbmarsch um 15.30 Uhr vom Parkplatz gegenüber der Einmündung der von Steinau kommenden Straße in die Jossatal-Straße direkt vor Marjoß. Höhe 243 m. Etwas spät. Ob ich es noch vor Einbruch der Dunkelheit zurück schaffe? Es ist recht frisch und hier unten fast schneefrei, aber man kann sehen, dass der Gipfel des Stacken weiß bestäubt ist. Bald ist der Spessartbogen erreicht, der durch ein liebliches Seitental auf den Wald zuführt. Wenn hier erst mal in drei Monaten Continue reading

Kleine Feierabendrunde um den Ahlersbacher Weinberg

Vom Ahlersbacher Weiher führt diese 3-km-Runde um den Ahlersbacher Weinberg. Die Wegequalität wechselt zwischen geschottert und verwachsenem Pfad. Anfangs geht es durch lauschigen Wald, später hat man auch Aussicht in den malerischen Ahlersbacher Kessel.

Im Hanauer Oberland wurde nachweislich mindestens zwischen 12. und 17. Jahrhundert Wein angebaut. Es dürfte sich um einen veritablen Säuerling ;-) gehandelt haben, der mit Honigzusatz eine etwas lieblichere Note erhielt.  “Obendig” Ahlersbach wurden erstmals 1384 und 1390 Weingärten erwähnt, am Südhang also, an dessen Flanke wir zum Ausgangspunkt der Tour zurückkehren.

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Der Bergwinkel: Schlüchtern – Steinau – Sinntal